Sozialdemokratische Partei Deutschlands


Sozialdemokratische Partei Deutschlands



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Die SPD ist eine deutsche Partei. Ihre Wurzeln hat sie in der Gründung des  Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins 1863. Seit 1890 trägt sie ihren  heutigen Namen.  Darüber hinaus stellt die Partei auch den aktuellen Bundespräsidenten  Frank-Walter Steinmeier.
Während der Zeit des Nationalsozialismus war die Partei verboten, nach 1945 nahm sie in der Bundesrepublik ihre Tätigkeit wieder auf, während sie in der DDR in die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) eingegliedert wurde. Seit der Wiedervereinigung gehört die SPD sowohl gemessen an der Wählerschaft als auch an der Anzahl der Parteimitglieder zu den größten Parteien in Deutschland.


Die SPD ist zwar nicht die einzige Partei, die Beteiligungen an Medienunternehmen besitzt, allerdings gehören zu den Beteiligungen auch reichweitenstarke Verlage wie die Madsack Mediengruppe. Während es nicht ungewöhnlich ist, dass Parteien beispielsweise Mitgliederzeitschriften oder Parteipublikationen durch eigene Medienunternehmen publizieren, besitzt die SPD damit auch Anteile an großen Tageszeitungen und Radiosendern.


Der Ursprung dieser Zeitungsverlage und Druckereien reicht weit zurück. Bereits im 19. Jahrhundert war die SPD an diversen Arbeiterzeitungen beteiligt. Durch die sogenannten “Sozialistengesetze” wurden ab 1878 jedoch die Partei sowie deren Zeitungen und Zeitschriften verboten. Erst ab 1890 gründeten sich wieder neue Publikationen. Diese wurden zumeist von den Parteimitgliedern selbst finanziert und befanden sich daher im Eigentum der SPD. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden diese Verlage, Druckereien und deren Vermögen beschlagnahmt, sodass sich erst nach 1945 die Strukturen bildeten, die noch heute existieren. Die zentrale Beteiligungsgesellschaft ist die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg). Sie befindet sich zu 100% in Besitz der SPD, wobei fast 90 Prozent vom aktuellen Schatzmeister treuhänderisch verwaltet werden, während die übrigen Prozente von einer Treuhandgesellschaft gehalten werden, die wiederum zu hundert Prozent in den Händen des SPD-Parteivorstandes ist.


Die ddvg ist die zentrale Vermögensverwaltungs-GmbH der SPD. Alle unternehmerischen Tätigkeiten werden über diese Holding abgewickelt. Die ddvg hält unmittelbare Beteiligungen an rund einem Dutzend Unternehmen. Über diese Beteiligungen ergeben sich jedoch weitere Anteile, sodass die ddvg aktuell Beteiligungen an 41 Unternehmen auflistet. Dabei handelt es sich nicht immer um Medienunternehmen, auch Vermögensverwaltungen, Immobilienunternehmen und eine Reiseagentur gehören zum Portfolio. Da die ddvg Beteiligungen nicht nur an einzelnen Medien, sondern auch an Verlagen und Mediengruppen hält, ergeben sich des weiteren Beteiligungen an diversen einzelnen (Kleinst-)Publikationen. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) rechnet der ddvg Beteiligungen an 370 einzelnen Titeln (Online, Print, Radio und TV) zu, wobei ein Großteil auf die 23-prozentige Beteiligung an der Madsack Mediengruppe, zu der auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zählt, entfällt.

Quelle:

https://germany.mom-gmr.org/de/owners/individual-owners/owner/social-democratic-party-of-germany-112228/

Medienbeteiligungen

Medienbeteiligungen

Die DDVG ist an folgenden Verlagshäusern beteiligt (mit Nennung der wichtigsten (Unter-)Beteiligungen und Medienprodukte):[28]

Presse / Verlag / Hörfunk

  • 100 %: Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH
    • 32,5 %: Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG (Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe-Zeitung)
  • 100 %: Presse-Druck GmbH
    • 100 %: Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG in Bielefeld (Neue Westfälische)[29] (bis 31. Dezember 2015: 57,5 %[30]) sowie eine Grundstücksgesellschaft
  • 35 %: Frankenpost Verlag GmbH in Hof (Frankenpost)
    • 65 %: Nordbayerischen Kurier Zeitungsverlag GmbH in Bayreuth (Nordbayerischer Kurier)
  • 30 %: Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG (Freies Wort, Südthüringer Zeitung)
  • 30 %: Druck- und Verlagsanstalt ‚Neue Presse‘ GmbH (Neue Presse Coburg)
  • 23,1 %: Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG (u. a. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse Hannover, Leipziger Volkszeitung, Kieler Nachrichten, Lübecker Nachrichten, Ostsee-Zeitung, Göttinger Tageblatt, Märkische Allgemeine Zeitung, seit 2024 die Sächsische Zeitung und die Morgenpost (Sachsen)[31] sowie die überregional agierende Redaktion RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland GmbH))
  • 100 %: Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH (vorwärts, Demokratische Gemeinde)
  • 100 %: dd_vg. Rundfunkbeteiligungsgesellschaft mbH
    • 9 %: Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & co. KG (RPR1); der erste SPD-Hörfunksender, der Linksrheinische Rundfunk war in RPR aufgegangen.

Digital Business

  • 100 %: GLG Green Lifestyle GmbH
    • 74[32] %: Utopia GmbH
    • 49,9 %: Avocado Store GmbH
    • 81,2 %: ÖKO-TEST AG (ÖKO-TEST Magazin)
  • 10 %: tredition GmbH

Druckereien

  • 100 %: Dräger + Wullenwever print + media Lübeck GmbH & Co. KG
  • 100 %: Wullenwever print + media Lübeck GmbH (ohne Geschäftsbetrieb)

Handel/Service

  • 100 %: IMAGE Ident Marketinggesellschaft mbH
  • 20 %: vorwärts: buchhandlung + antiquariat GmbH
  • 100 %: Office Consult GmbH

Tourismus

  • 100 %: FFR Ferien-, Freizeit und ReiseService GmbH („SPD-ReiseService“)

Sonstiges

  • 10 %: Segu GmbH
  • 40 %: Immobiliengesellschaft Dresden Ostra-Allee 20 GmbH
  • 100 %: TP Publishing GmbH (ohne Geschäftsbetrieb)

Quelle:​

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft